Der Stern von Selem

Der Stern von Selem:

„So ein Almandin nur im Lichte rot funkelt, sei er gut. So er jedoch in seiner Tiefe ein eigenes Feuer schürt, zerschlage ihn, denn er bringt nur Kummer und Leid.“
– tulamidischer Aberglaube

Der Stern von Selem ist ein taubeneigroßer Rubin, in dem auch ohne äußere Lichtquelle zahllose Flammen wie von der versinkenden Sonne funkeln. Er wurde nach der Flutwelle, die vor über 1.000 Jahren Elem zerstörte, in den Ruinen der Stadt gefunden und in Form eines Zwölfflächer geschliffen. Manche sagen, das Juwel sei nur der Splitter einer viel älteren Gemme von Faustgröße, die zur Zeit der Magiermogule den Mächten von Zhamorrah gehörte. Wer den Stern von Selem trägt, soll großen Scharfsinn, die Fähigkeit des Gedankenlesens, aber auch Verfolgungswahn erhalten. Gegen guten Rat trugen ihn die letzten Diamantenen Sultane von Khunchom, obwohl es damals schon hieß, das Funkeln seien die Seelen der toten Elemer. Sultan Najara hielt ihn in der Linken, als er sich den Tod gab, auch Kaiserin Hela-Horas trug ihn an ihrem Todestag in ihrer Krone. Über Jahrhunderte lag er in der Schatzkammer von Gareth, bis ihn vor knapp hundert Jahren einer der vielen Thronanwärter des Erbfolgekrieges raubte und prompt von seinem Rivalen Perval erschlagen wurde. Später trug ihn Kaiserin Cella, ehe sie vom Thron gestoßen wurde. Vor einiger Zeit wurde das kostbare Stück dem bornischen Adelsmarschall zum Geschenk gemacht, und Adelsmarschallin Tjeika von Jatleskenau trug kurz vor ihrer Absetzung den Marschallshelm, in den der Stein nun eingearbeitet ist.

(aus: Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen, Erkrath 2003, S. 47f.)

Aktuell befindet sich der Stein wieder im Horasreich und ist sicher verwahrt in der Schatzkammer in Vinsalt.

Edelstein 1

 

So könnte der Stein von der Farbe her sein, der Effekt in der Mitte des Steines kommt der Besonderheit des Sternes von Selem sicherlich gut.

 

 

Form

 

Dies dürfte die Form des Steines sein.

 

 

Inzwischen gibt es allerdings zwei davon: der eine (ursprüngliche) befindet sich in Vinsalt, der andere in den Händen Karras aus Hirschfurt. Besonderheiten des zweiten Steines sind: Er stammt aus einer Globule. Dort kam er in Kontakt mit Dämonen und neben den oben genannten Eigenschaften, ist der Stein ebenfalls durchdrungen vom Dämonischen (Amazeroth, Gegenpart zu Hesinde). Dieses wirkt sich allerdings nur langsam aus und kann, wenn der Stein regelmäßig genutzt und getragen wird, zu einer unbewussten starken Verbindung mit Amazeroth führen. Die Seele des Nutzers wird dann Xamanoth überantwortet. Äußerlich unterscheidet sich der Stein dadurch, dass er größer ist, nicht Taubeneigroß, sondern Faustgroß. Ansonsten sehen die Steine identisch aus.

Um sich vor den Einflüssen des Steines bei Transporten zu schützen, ist es sinnvoll, ihn in eine metallene (bevorzugt Eisen) Schatulle zu legen.

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